Arrangements For Fulminating Vective Details
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Informationen
Allgemeine Angaben
Besetzung
| Josh Bauman |
guitar, keyboards, vocals |
| Tony Saputo |
vocals, keyboards |
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| Drew Button |
drums, percussion |
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Gastmusiker
| Derek Button, Smelly McSmellerson |
Additional Vocals |
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Tracklist
| Disc 1 |
| 1. |
silence, the girl
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2.08
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| 2. |
if we were intense, this song would be a boyscout
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2.45
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| 3. |
aboroginial negatives
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2.38
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| 4. |
ostrich feathers and apple pie
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4.44
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| 5. |
900 seconds in search of jerry
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3.16
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| 6. |
john nash and the flipper
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2.54
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| 7. |
dreams as i may, i feel it, and it's so wrong
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3.35
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| 8. |
nero's intention
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9.15
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| Gesamtlaufzeit | 31:15 |
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Rezensionen

Meine Musikleidenschaft wurzelt tief im Metal, so dass ich eigentlich keine Probleme mit derbem Gesang haben sollte. Bis zum Debüt von Lye By Mistake war das auch so: Todesmetallisches Grölen, schwarzmetallisches Kreischen oder diverse Mischungen daraus, immer her damit. Auf Arrangements for Fulminating Vective habe ich das aber zum ersten Mal als störend empfunden: Er wird der instrumentalen Leistung von Gitarre, Bass (der in den Liner Notes nicht erwähnt wird, von dem ich mir aber einbilde ihn zu hören) und Schlagzeug einfach nicht gerecht.
Lye By Mistake spielten auf dem Debüt noch eine Mathcore, der stark an den Dillinger-Erstling Calculating Infinity erinnert: Chaotisch, vielfältig laut und irgendwie auch nervig. Was die Band aber von allen anderen Mathcore Gruppierungen und sonstigen Stilmischern unterscheidet ist, dass sie die Mustikstile, die sie in ihren Sound integrieren, nicht als bloßen Zierrat betrachten. So unterbrechen sie nicht den Fluss einer Komposition mit einem hastig eingeworfenen Funkpart, sondern spielen diese Einwürfe aus. In 900 seconds in search of jerry z.B. folgt auf den metallischen Einstieg ein astreiner Samba-Ausflug. Hierbei wird eine andere Stärke der Band offenbar: Sie wissen wie die Stile klingen sollen und müssen deshalb nicht auf Stereotype zurückgreifen.
Großen Anteil an der Authentizität des Gebotenen hat Gitarrist Josh Bauman. Er ist mit dem Plektrum genauso schnell wie mit den Fingern, hat grandiose Solo-Ideen und kann, auch wenn es ihm schwerzufallen scheint, auch mal zurückstecken und ein bombensicheres Rhythmusfundament legen. Seine übrigen instrumentalen Mitstreiter stehen ihm zwar in einigem nach, halten aber gut mit. Bleibt der Gesang. Tony Saputo hat kein schlechtes Metalorgan und kreischt kompetent, aber es passt einfach nicht. Während andere Mathcore-Bands den Gesang gern dazu benutzen, um mit ihm die Song- und Stilfetzen irgendwie zusammenzukleben, ist das bei Lye By Mistake wie gesagt nicht nötig. Besonders im Abschlusstrack Nero’s Intention fällt das negativ auf. Im Grunde ist es ein neunminütiges Gitarrensolo, dessen Fluss durch Saputo aber ständig zerschrien wird.
Schade. Denn wenn der Gesang nicht wäre, könnte ich die Platte auch jedem aufgeschlossenem Jazzrock/metal-Hörer empfehlen. Es gäbe nämlich so viel Interessantes zu entdecken, nur dass der Reiseführer eben ein ziemlich ungehobelter Typ ist. Mathcore-Aficionados sollten die Platte aber kennen!
| Anspieltipp(s): |
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| Vergleichbar mit: |
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| Veröffentlicht am: |
27.8.2010 |
| Letzte Änderung: |
28.8.2010 |
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Alle weiteren besprochenen Veröffentlichungen von Lye By Mistake
| Jahr |
Titel |
Ø-Wertung |
# Rezis |
| 2009 |
Fea Jur |
13.00 |
1 |
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